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Analysen - Allgemein
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22.03.21 11:15
Renten per Saldo nur gering verändert
Union Investment

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - An den Staatsanleihemärkten setzte sich in der Berichtswoche vom 15. bis 19. März 2021 der Zinsanstieg zunächst fort, so die Experten von Union Investment.

Zehnjährige US-Schatzanweisungen hätten zwischenzeitlich mit 1,75 Prozent rentiert. Am letzten Freitagmittag sei eine leichte Erholung zu beobachten gewesen, die US-Papiere hätten bei 1,68 Prozent gelegen.

Auf der US-Zinskurve sei es bei den Laufzeiten ab fünf Jahren aufwärts im Wochenvergleich per Saldo zu einem leichten Renditeanstieg gekommen. Die Bundkurve habe letztlich ebenfalls nur geringe Bewegungen gezeigt. Während die Renditen bis zu zehn Jahren Laufzeit leicht rückläufig gewesen seien, sei die Verzinsung der Langläufer um bis zu drei Basispunkte angestiegen. 30-jährige Bundesanleihen würden derzeit 0,25 Prozent abwerfen. Zum Vergleich: Die US-Pendants lägen bei rund 2,4 Prozent.

Auch in der Peripherie sei die Zinsbewegung leicht nach oben gerichtet gewesen. Dennoch sei es Griechenland gelungen, einen Langläufer mit Fälligkeit in 30 Jahren erfolgreich zu platzieren. Die 2,5 Milliarden Euro schwere Anleihe sei zehnfach überzeichnet gewesen, die Emissionsrendite habe bei 1,96 Prozent gelegen. Der Euro-Gesamtmarkt (iBoxx Sovereigns-Index) habe bis Donnerstagabend 0,4 Prozent nachgegeben. (Ausgabe vom 19.03.2021) (22.03.2021/alc/a/a)


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